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Kein Verbot für Ölheizungen (Quelle: Sicherer-Öltank.de)

Auf Grund einer vielerorts fehlerhafter Berichterstattung über das Klimaschutzprogramm, gingen vielen Besitzern von Heizölanlagen Schreckenszenarien durch den Kopf. Muss man Strafe zahlen? Oder muss der Ölkessel und die Öltanks bis Ende des Jahres abgebaut werden?

NEIN!

Solch ein geplantes "Verbot für Ölheizungen" entspricht nicht der Wahrheit!

Auch über 2026 hinaus können Bestandsanlagen betrieben werden und neue Ölheizungen eingebaut werden, wenn sie mit erneuerbaren Energien gekoppelt werden. Diese modernen Hybridheizungen sind schon heute bei jeder zweiten sanierten Ölheizung Standard.

Dank innovativer Lösungen, wie den visionären E-Fuels (so werden synthetische Kraftstoffe bezeichnet, die mittels Strom aus Wasser und Kohlendioxid (CO2) hergestellt werden) bleibt die Ölheizung auch langfristig eine zukunftsfähige Form der Wärmeversorgung.

Informationen von IWO - Institut für Wärme und Öltechnik

Was bedeutet das Klimaschutzprogramm für Ölheizungen?


Das Bundeskabinett hat im Rahmen des Klimaschutzprogramms auch das Gebäudeenergiegesetz mit Vorschriften für den zukünftigen Betrieb und die Modernisierung von Heizungen verabschiedet. Dieser Gesetzentwurf durchläuft derzeit das Gesetzgebungsverfahren. Hier ist die Zustimmung des Bundestags notwendig. Es ist denkbar, dass im Laufe der Gesetzgebungsverfahren noch Änderungen an einzelnen Inhalten vorgenommen werden.

Bis Ende 2025 können Hauseigentümer wie bisher bei der Heizungsmodernisierung ein Öl-Brennwertgerät einbauen. Ab 2026 sollen Ölheizungen eingebaut werden dürfen, wenn sie erneuerbare Energien mit einbinden. Das können zum Beispiel Solarthermie- oder Photovoltaikanlagen sein. Der Einbau einer Ölheizung allein soll auch erlaubt sein, wenn kein Gas- oder Fernwärmenetz vorhanden ist und keine erneuerbaren Energien anteilig eingebunden werden können. Hat jemand bereits seine Ölheizung mit einer solarthermischen Anlage kombiniert, so soll er jederzeit einen Kesseltausch durchführen können, da das Gebäude bereits anteilig mit erneuerbaren Energien versorgt wird. Zudem wird es ab 2021 einen CO2-Preis für fossile Energieträger geben. Dieser soll für fossiles Heizöl ab 2021 ungefähr 7,5 ct/l betragen und bis 2025 auf ca. 17 ct/l steigen.

Für Ölheizer besteht aktuell kein Handlungsdruck. Planen Kunden derzeit eine Heizungsmodernisierung mit Öl-Brennwerttechnik, können sie diese weiterhin umsetzen.

 

Dürfen Ölheizungen weiterhin betrieben werden?


Ja, bestehende Ölheizungen können weiter betrieben werden - auch über das Jahr 2026 hinaus.

Bekomme ich noch Fördermittel für eine neue Öl-Brennwertheizung?


Für den Einbau neuer Öl-Hybridanlagen gibt es weiterhin staatliche Fördergelder. Finanziell unterstützt wird der Einbau der erneuerbaren Komponenten, wie zum Beispiel eine Solarkollektoranlage, mit 30% der Invesitionskosten. Dabei sind die entsprechenden Förderbedingungen zu beachten. Nichtstaatliche Förderaktionen, zum Beispiel von Heizgeräteherstellern, sind davon nicht betroffen.

Weitere Infos:

Link: https://www.zukunftsheizen.de/fuer-fachleute/aktuelle-infos-zum-klimaschutzprogramm.html